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Moses Schneider: Das „Wunderkind“ der Live-Aufnahme

Moses Schneider zählt zu den bedeutendsten Musikproduzenten Deutschlands. 2008 für den ECHO nominiert, blickt er auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Zu seinen Hauptprojekten zählt die Zusammenarbeit mit den Beatsteaks, Tocotronic und Kreator.


Mit mehr als 180 veröffentlichten Alben blickt Moses Schneider auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. 1990, sieben Jahre vor der Gründung des Tonstudios „transporterraum“ in Berlin, produzierte er bereits gemeinsam mit dem britischen Erfolgsproduzenten Gil Norton das legendäre Pixies Album „bossanova“.


Sein unverwechselbarer Produktionsstil macht ihn zum Verfechter der Live-Aufnahme. Er nimmt bei vielen Produktionen alle Instrumente gleichzeitig im selben Raum auf.


„Nicht die technische Ausstattung garantiert den gelungene Aufnahme, sondern das Gefühl, was sich mit dem Song aufbaut, was in ihm schlummert“, erklärt der Berliner.


Schneider fängt die Livequalitäten jedes Künstlers auf eigene Weise ein, was den Sound seiner Produktionen bestimmt.


Erfolge

Nicht ohne Grund bezeichnet ihn die Presse als Wunderkind und Soundmagier. Der Berliner ist verantwortlich für einige der erfolgreichsten Platten der vergangenen Jahre. Unter seiner Regie erreichten die Beatsteaks ihren Durchbruch in den deutschen Charts. 2008 war Schneider für den deutschen Musikpreis Echo mit seiner Arbeit an "Kapitulation" von Tocotronic und "Limbo Messiah" von den Beatsteaks nominiert.


Prominente Wegbegleiter

Auch die Zusammenarbeit mit dem Produzenten der Strokes, Gordon Raphael, stellt einen weiteren Meilenstein in der Laufbahn von Moses dar. Schneider verhalf dem damals in New York lebendenden Strokes-Produzenten zu seinem Erfolg - vom Equipment bis zur musikalischen Gestaltung inspirierte Schneider Gordon Raphael.


Das etwas andere Handbuch

Neben der Lehre in Form von Gastvorträgen an diversen Hochschulen fasst Schneider sein gesamtes Wissen über die Live-Aufnahme in seinem Buch „das etwas andere Handbuch - How to pimp my Übungsraum“ zusammen. Erschienen in der Erstauflage, 2012, erscheint ab Sommer 2014 die überarbeitete Version als E-Book mit zahlreichen Soundbeispielen in deutscher und englischer Sprache.

Werdegang

Schneider war zwischen 1991 und 1996 Teil des Produzententeams Bauknex. 1996 gründete er in Berlin mit Bernd „Ben“ Lauber das Tonstudio Transporterraum. Schneider kam 1982 bei Aufnahmen seiner damaligen Band Nachdruck zum ersten Mal mit Musikstudiotechnik in Berührung. Von 1985 bis 1987 arbeitete er als Assistent im Sinus Tonstudio von Hans-Ulrich Weigel in Berlin, bevor er 1987 an die Hansa-Tonstudios wechselte und mit Tom Müller arbeitete. Eigene Banderfahrungen sammelte Schneider bei der Band Gum und als Bassist bei Susie van der Meer.

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